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Die Aktivitäten der Organisation "Rives publiques" sind im Interesse der ganzen Bevölkerung, im Sinne des Rechtsstaates und sehr couragiert.
Herzliche Gratulation.
Joseph Bruegger, ETH Zürich

Ich verbringe seit frühester Kindheit viele Ferientage am Genfersee. Schon so oft habe ich mich geärgert, dass wir nicht am See entlang spazieren können. Viele unserer Nachbarn halten aggressive Hunde, um die Fussgänger abzuschrecken, andere haben den Uferweg  einfach mit einem  Zaun oder einer Mauer  versperrt. Selber haben wir immer unser Ufer für die Öffentlichkeit freigehalten.  Aber es kommt nie jemand vorbei, es ist viel zu mühsam und zu gefährlich! Endlich können wir  aktiv  dafür eintreten, dass sich das ändert. Ich bin sehr froh um diesen Verein!  Unsere Ziele durchzusetzten wird aber viel Aufwand bedeuten...
Domenica, Basel

«1956 arbeitete ich in Montreux und lernte den öffentlichen Seeanstoss entlang dem Lac Léman während vieler Spaziergänge immer mehr schätzen. Von 1960 bis 2006 wohnte ich in Meilen, von 1960 bis 1972 als Gemeindeingenieur. Schon damals hätten die Gesetze zusätzliche Uferwege ermöglicht. Aber die Gemeindebehörden wollten nicht und vom Kanton fehlte jegliche Unterstützung. Nun weht ein erfrischender Wind aus der Westschweiz nach Zürich. Herzlichen Dank an den Verein RIVES PUBLIQUES, für dessen Sachverstand, Energie und Mut!»
Paul Märki, Hombrechtikon

Ich habe selbst jahrelang direkt am Fluss gelebt. Der Uferweg zwischen Haus und Gewässer hat mich nicht im geringsten gestört. Wieso soll etwas, was überall in der Schweiz funktioniert, am Zürichsee nicht gehen? Was haben die Leute dort zu verbergen?
Markus, Baden

Das kenne ich schon aus Bayern. Es ist angenehm und macht die Gegend attraktiver. In Bayern hat man bei den verlandenden Seen einfach die Fläche des Grundstücks gemessen und gesagt der Streifen am See gehört gar nicht zum Grundstück.
Wastel Heiss, Zürich

Wer schon mal um den Sempachersee gelaufen ist merkte, dass der grösste Teil private Parzellen (mit und ohne Liegenschaften) sind. Es bleibt nur der Gang der Autobahn bzw. der Bahn entlang. (Ausgenommen die offiziellen Badeplätze). Aus meiner Sicht ist das ein Misstand, ein überwiegender Teil der Bevölkerung hat somit fast keine Möglichkeit an den See zu gelangen.
Manuel, Sursee

Die Seen sind Eigentum der Allgemeinheit. Also muss auch der Uferzugang überall möglich sein.
Solero, Zürich

Es kann nicht sein, dass der Seezugang den Wohlhabenden ermöglicht und den weniger Wohlhabenden verwehrt wird. Ich denke, es ist wichtig, dass man gemeinsam mit den betroffenen Seeanstössern direkt nach möglichen Lösungen sucht. In der Schweiz wird leider immer mehr Konfrontation statt Kontext gesucht, ob in der Politik oder im Privatleben.
Christian, Olten

Immer wieder lese ich hier, dass die Besitzer ihr gutes Recht hätten auf das Land; und alle, die dagegen seien, sollten in kommunistische Länder abwandern. So weit sind wir also schon: Da gibt es Menschen, die meinen, dass Gesetze nur in Kuba eingehalten würden und bei uns die Anarchie herrsche.
Philipp Gasser, Zürich

Dass nur "die da oben" die schönen Erholungsplätze haben sollen aber nicht "die da unten" ist nicht einsehbar. Die Schönheiten der Natur gehören alle. Das haben die Anwohner des Gardasees in Italien schon lange, ohne viel Aufhebens umgesetzt.
Walter, Nendeln

Wenn Gesetze nur noch für das Volk gelten, nicht aber für die Reichen und Mächtigen, dann empfehle ich alle Gesetze und die Scheindemokratie aufzuheben. Hat diese Gesetze nicht das Volk bestimmt? Dabei gilt schon seit 1979: «See- und Flussufer sollen freigehalten und öffentlicher Zugang und Begehung erleichtert werden.» So steht’s im Eidgenössischen Raumplanungsgesetz.
Mike, Zürich

Eine zwiespältige Sache. Wäre ich Grundstückbesitzerin oder Mieterin eines solchen Grundstücks würde ich mich mit allen Mitteln gegen solche Wege wehren. Ich hätte auch gerne meine Ruhe und Stille für mich allein am See. Andererseits gibt es nur wenige Plätze direkt am See, welche öffentlich zugänglich sind. Und diese sind dann wirklich heillos übervölkert und somit auch – weil wir ja alle ziemliche Grüsel sind – mit Müll zugepflastert. Schade.
Astrid Looser, Glarus

Sehe nicht ein, wieso ein paar Superreiche auch noch die Seeufer ihr eigen nennen sollten. Der See gehört der Allgemeinheit und soll überall öffentlich zugänglich sein.
Bruno A., Freiburg

Also rechtmässig wurden diese Villen ja eben nicht gebaut. denn im Gesetz steht das jeder Bürger das recht hat das Ufer eines Gewässers zu betreten. weiss gar nicht, was es da zu motzen gibt. auch für die reichen gelten die Gesetze. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
Fabian, Uzwil

Tja, wie immer in der Schweiz hätte man auch da einfach früher planen müssen und nicht 30 Jahre später auf die Idee kommen "ach, da war doch noch was". Ich laufe gerne am See, aber ich verstehe jeden einzelnen der seine Oase nicht öffentlich zugänglich machen will.
Pascal, Zürich

Das ist absolut die richtige Entwicklung. Endlich bekommt die Allgemeinheit mal wieder etwas zurück. Es kann einfach nicht sein, dass die schönsten Naherholungsflächen durch wenige Superreiche blockiert werden.
Mike, Bubikon

In der Schweiz gibt es sowieso zu wenig Seeufer und die, die es gibt, stehen auf Privatgrund. Ich finde es in Ordnung, dass man freien Zugang zum Seeufer hat. Regeln sollten jedoch eingehalten werden; keine Verschmutzungen, kein Lärm etc.
Swarty, Zürich

Hunderte....ja tausende Gesetze hat die Schweiz, nur werden diese leider nicht eingehalten resp. durchgesetzt. Meines Erachtens ist der direkte Zugang zu den Seen zwingend sicherzustellen. Ich kann nicht verstehen, dass es der öffentlichen Hand nicht gelingt, beispielsweise bei Handänderungen gerade einen Passus in den Kaufvertrag zu nehmen, dass ein öffentliches Wegrecht zu gewähren ist. Es gibt schliesslich nichts schöneres als eine Seerundwanderung direkt am Ufer.
Käsermann, Kleinbösingen

Bei uns ist eine grössere Überbauung im Bau, direkt am Seeufer vom Bodensee. Damit die Leute hier ihren freien Zugang erhalten, wurde ein 200 Meter langer Steg ins Wasser verbaut. Das wäre möglicherweise eine Lösung für unsere wohlhabenden Mitbürger. da sollte es wohl weniger scheitern. Siehe Seepark in Staad.
Luis, Staad

Wenn der See der Öffentlichkeit gehört, so muss er auch überall öffentlich zugänglich sein. Widerstand der Seeanstösser ist verständlich, aber auch sehr egoistisch.
Peter, Sursee

Anscheinend spricht hier ein wenig der Neid. Es kann ja sein dass gewisse Leute in der Schweiz die Wirtschaft ausbeuten aber in Ihrem Schreiben geht es anscheinend nur darum dass Sie bei einem allfälligen Wegrecht nur einen Sinn darin sehen dann vor die Balkone zu treten um Krach zu machen. Jeder der dort ein Haus bauen konnte hatte eine gültige Bewilligung und da hängt der Hase dass der Staat nicht einmal so verfügt und dann Jahre später kommt und man seine Balkone wieder abreissen muss.
Shirty, Zürich

Endlich! Die CH-Seen gehören den CH-Bürgern und werden uns vorwiegend durch ausländische Bonzen genommen. Es ist heutzutage nicht mehr möglich, mit den Kindern an einem See spazieren zu gehen. Alle paar Meter stehen Schilder "Privat, Betreten verboten". Dies ist eine Sauerei. Alle sollen das Recht haben an einem See spazieren zu gehen.
Roli, Wolfwil

Nein, es geht hier nicht um Neider, es geht auch nicht darum, dass es 30 Jahre lang niemanden interessiert hat. Die Wahrheit liegt doch darin, dass diejenigen, die es angeht, von diesem Gesetz auch vor 30 Jahren Bescheid gewusst, es aber einfach ignoriert haben. Und wehe, jemand hat sich dem Ufer genähert, ein Wunder dass man nicht gleich angeschossen worden ist. Auch Ignoranz muss bestraft werden.
Sabrina, Aarau

Man sollte um jeden See herumgehen können, und zwar direkt am Wasser, nicht 20 Meter dahinter. Das ist Allgemeinrecht.
Hiss, Basel

Ja, die Zürcher Goldküste. Ausser einer Bahnlinie und einer stark befahrenen Seestrasse bietet sie wirklich nicht viel am See. Auf langen Strecken sieht man den Zürichsee ja gar nicht mehr.
Noëmi, Küsnacht

Es wäre schon lange Zeit, diese Wege durchzusetzen. Der See gehört allen. Das sieht man sowieso nur in der Schweiz, dass die Ufer derart verbaut sind. Auch die grossen Steine sind nicht unbedingt schön. Siehe Ausland (bei St. Gingolf - Genfersee Richtung Evian). Natur ist schöner. Warum müssen alle an der Natur Geld verdienen. Baden im See mit natürlichen Ufern, ohne Eintrittsgebühr, sollte möglich sein. Die Ufer werden ja mit öffentlichen Mitteln gebaut und gehören allen.
Alex Edgar Jäger, Turtmann

Das sollte eigentlich ganz selbstverständlich sein. Der See und das Seeufer soll nicht einzelnen Privaten gehören, und muss unbedingt für alle zugänglich sein.
Kellenberger, Schönenwerd

Eine sehr gute Idee, der See sollte für jeden und überall zugänglich sein! egal wie viel Geld jemand hat!
Oliver S., Wollishofen

Ich finde es korrekt, dass die Seeufer an die ganze Bevölkerung zurückgegeben werden. Dies sollte in der ganzen Schweiz passieren. In Murten hat es ähnliche Szenarien, viele Villen mit Seeanschluss. Wie kann man nur ein Stück Ufer kaufen resp. besitzen? Landstücke kaufen okay, aber nicht Seen und Ufer. Die gut Betuchten sollen sich doch im Ausland nach einer passenden Insel umschauen.
Larissa, Bern

Nicht nur wer Geld hat, hat das Recht, sich am See zu vergnügen! Ich finde dieses Gesetz gut! Schliesslich dürfen die Bonzen auch ohne Probleme auf jeden Berg, in jeden Wald, oder an jeden Fluss. Also (…) wer direkt am See wohnt, hat meiner Meinung nach genügend Geld um umzuziehen, wenn er unbedingt ganz für sich alleine sein will. Andere wohnen in Block-Bauten, in ärmeren Quartieren und motzen auch nicht, über den Nachbarn der mal kurz über die Wiese läuft.
Philipp, St. Gallen

Ein See ist ein öffentliches Gewässer und gehört der Allgemeinheit. Die Villenbesitzer haben die Villa gekauft und nicht den See.
Leo Senti, Samedan

Völlig korrekt, der See gehört nun mal allen, zudem ist dies jedem Besitzer eines Grundstückes am See seit 1979 bekannt. Auch hier im Tessin wird dies so gehandhabt, siehe Ascona. Da gibt es teilweise schon kilometerweiten Zugang zum See.
Dino, Ascona

Das finde ich in Ordnung, der See gehört allen. Nur hätte man das eben früher einsehen sollen. In Steckborn wollte man schon vor mehr als 20 Jahren durchgehend einen Seeweg, doch wegen ein paar Hausbesitzern haben es die bis heute nicht geschafft. Geld regiert die Welt (leider). Ich hoffe für die Zürcher, dass sie es schaffen werden, den See für jeden offen zu halten.
Wehrli, Steckborn

Klar ist der Ärger verständlich. Aber: die Schweiz gehört uns allen!
Sylvia, Solothurn

Richtig so. Der Sarnersee ist leider auch nur auf der Ostseite begehbar, und ich bin der Meinung, dass allen Bürgern ein freier Zugang zu den Gewässern zugesprochen werden muss. Ein 5 bis 10m breiter Streifen an den Ufern wird den Besitzern schon nicht wehtun, und die Aussicht haben sie ja weiterhin.
S. Fera, Sachseln

Die Schweiz bemüht sich in allen Belangen ihren Status für Besserverdienende zu halten. Gemäss kantonalem Gesetz gehört ein Meter Uferanstoss amtlich zum Seegrund und nicht zur (Bau-)Landparzelle. Jedermann kann somit vom Wasser aus jederzeit ans Ufer gelangen solange er sich auf diesen einen Meter beschränkt. Das macht aber keinen Sinn. Rechtlich kann man am See entlanglaufen, da gibt es schon heute keine Grundlage, dies zu verhindern.
Peter Würgler, Australien

Zugang oder "Durchgang für alle " ja! Schon vor 45 Jahren wurde an anderen Seen in der Schweiz den Menschen der Seezugang ermöglicht, egal ob Leute irgendwann einmal sich ein Seegrundstück ergattert haben. Aber die Gemeinden müssen dann auch zuständig sein, dass Ordnung ist und nicht – wie an vielen schönen Plätzen –sich der Dreck ansammelt. Das muss den Menschen schon auch klar sein, ich rede da aus eigener Erfahrung. Durchspazieren ja, sogar vielleicht Baden, aber nächtelang Parties feiern oder ganze Familienclans, die sich die Grundstücke für ganze Wochenende unter den Nagel reissen, und Dreck und Lärm machen. Nein.
T. Balmer, Wohlen

Das Gesetz besteht ja, also was soll das Gelaber? Durchsetzen, und nicht verzögern (…).
Rosalinde, Brugg

Ja sicher gehört das Seeufer allen, ob arm oder reich. Es ist jetzt an der Zeit, auch hier Ordnung und Gerechtigkeit zu schaffen.
Astrid, Egg

Auch ich würde öffentliche Seeuferwege sehr begrüssen. Nur denke ich mir, dass wir dies nicht mehr erleben (bin vierzig). Da wird gedrückt, gestoppt, Revisionen eingelegt etc.... Anscheinend ist Geld immer noch Voll-Macht! Und in deren Augen, die's haben, sind die die es nicht haben, "Nichts". Und wer möchte schon lauter "Nichts" auf seinem Grundstück am spazieren haben?!
Kathy, Zürich

Freue mich schon auf diese schönen Spaziergänge à la Pfäffikersee oder Greifensee. Gleiches bitte auch am Vierwaldstättersee.
Rieder, Rüti ZH

Endlich, darauf warten wir schon lange, dass wir das erhalten, was eigentlich uns gehört!
Philipp, Zürich

Wenn wir uns alle an das Strassenverkehrsgesetz halten müssen, wieso dann nicht auch an das Raumplanungsgesetz? Oder haben wir da eine Zweiklassen-Gesellschaft? Unwissenheit sollte auch hier nicht vor Strafe schützen.
Piffer, Subingen

Haben die Reichen Alleinanspruch auf unsere Strände? Wir sollten wie in Schweden das Jedermannsrecht einführen und endlich aufhören mit unserem Bünzli-Gehabe!
Remo, Ettingen

Wälder, Seen, Flüsse etc. sind öffentliches Gut. Dies ist so in unserer Bundesverfassung festgehalten. Öffentliches Gut muss auch der Öffentlichkeit frei zugänglich sein. Also kein Grund für die Leute, welches das öffentliche Gut der Öffentlichkeit durch Zäune vorenthalten, nun zu plärren. Nieder mit den Zäunen und baut Fusswege am See entlang.
Daniela M., Hergiswil NW

Es ist nach meiner Meinung richtig, dass die Seeufer für die ganze Bevölkerung zugänglich sein solle. Es handelt sich hier schliesslich um die schönsten Gehwege. Ein Beispiel dafür ist das deutschseitige Bodenseeufer.
Reini Müller, Zürich

Finde ich o.k., das Ufer ist zu schön, um nur wenigen zu gehören.
Steff, Tösstal

Ich finde es richtig, das man die Seeufer in der ganzen Schweiz für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Denn die Seen gehören nicht nur den gut Betuchten, sondern dem ganzen Volk. Ich wohne in der Nähe des Hallwilersees. Auch dort kann man nicht am ganzen See spazieren gehen.
Stüssi, Villmergen

Ich kann die Villenbesitzer am See verstehen, wenn sie Widerstand machen. Verstehen muss man aber auch die Bevölkerung. Sie will die Natur und die Seeufer auch geniessen. Natur und Ruhe ist in der heutigen Zeit sehr wichtig (auch für das "normale" Volk.) Es gibt da einige gute Beispiele, die realisiert wurden. Ab Bodensee Uferweg von Horn nach Steinach (ist Beispielhaft!), dann den Staader Steg. So ein Steg währe sicher an vielen Orten eine denkbare Lösung (…).
H. Lehmann, Horn

Einerseits kann ich die Villenbesitzer verstehen, muss aber gestehen, dass es mir schon lange ein Dorn im Auge ist, dass dieses Gesetz nicht etwas rigoroser durchgezogen wurde. Ich bin aber der Meinung, dass Bootshäuser und dergleichen auch umgangen werden könnten. Den Anwohnern zuliebe müssten auch strenge Lärm- und Abfallkontrollen durchgeführt werden.
Wernie, Riehen

Auch Brigitte Bardot verlor vor Jahren vor Gericht, trotz Berühmtheit und viel Geld, denn weltweit gilt: Strände müssen öffentlich zugänglich sein. Wer das nicht liebt, soll sich eine Insel kaufen.
Raymond, Fort Myers Beach

Die Berge, die See und die Flüsse sollten allen offen stehen. Wenn sich nur noch reiche Ausländer (…) am See erfreuen können, dann brauchen wir die schöne Schweiz nicht mehr.
K. Forster, Schweiz

Ein absolutes, gutes Gesetz. Der See ist nämlich für alle da. Im Ausland ist es auch so. Zum Beispiel hat Brasilien 8500 Kilometer Strand, und nicht ein Meter ist verbaut und allen zugänglich.
Robi Michel, Zürich

Gut so! Das gilt in vielen anderen Ländern auch.
Lui Casutt, Perth, Australien

Für die Häuslebesitzer sicherlich hart, aber zum Wohle der Allgemeinheit sicherlich richtig, da der Naherholungsraum schon sowieso sehr begrenzt ist. Ich hoffe dass die Gemeinde Hergiswil in Nidwalden ihren alten Plan, eine Seeuferpromenade zu errichten, wieder aus der Schublade nimmt. Aber leider regiert Geld bekanntlich die Welt und gewisse Leute haben ein grosses Eigeninteresse, welches höher bewertet wird, als das Wohl der Allgemeinheit.
A. Niederberger, Hergiswil NW

Das Seeufer der Bevölkerung und nicht den Reichen. Aber viele Gemeinden wollen sich ihre guten Steuerzahler halt nicht vergraulen und halten deswegen den Mund. Die Leidtragenden sind die Durchschnittsschweizer.
Alois Blättler, Hergiswil am See

Nah endlich geht was in der Schweiz. Habe mich schon immer darüber aufgeregt, dass man nicht am See entlang spazieren konnte. In Luzern ist es ja schon recht gut gelöst. In Nidwalden aber ist sicherlich die Gemeinde Hergiswil ein schreckliches Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Stansstad auf der anderen Seite hat es schon relativ gut gelöst. Aber auch in Obwalden gibt es noch genügend zu tun.
Marta W. Luzern

Finde ich toll. Man sollte auch endlich bei uns in Hergiswil NW das Seeufer für alle erschliessen.
Daniela M., Hergiswil NW

 

 

Oui, les rives des lacs constituent un bien public et doivent être accessibles à tous. Cela peut être comparé à l’accès aux forêts de notre pays, libre depuis plus de cent ans au bénéfice de tout un chacun.
Daniel Rubli, Saint-Légier

Certainement! Mais c’est un vieux problème. Je me souviens que, déjà dans les années 1950, le conseiller d’Etat socialiste Arthur Maret se démenait pour rendre à tous les rives du Léman. C’est sans doute une aberration de laisser aux communes l’application du Plan directeur cantonal. Il est imaginable que les riverains récalcitrants à cette démocratisation des berges sont plutôt des propriétaires aisés, bons contribuables et donc bien vus par les Municipalités.
Daniel Pache, Morges

Oui, car j’aime beaucoup me promener le long du lac et j’ai parfois été fâchée de devoir rebrousser chemin. Entre Genève et Villeneuve, il y a certains tronçons qu’on n’arrive pas à parcourir; il faut retourner sur la route et c’est très désagréable.
Rose-Marie Dériaz, Lausanne

Le Léman appartenant, pour une part, à la France et, pour l’autre, à la Suisse, je ne vois pas pourquoi les nantis auraient le privilège de s’octroyer une partie du lac qui revient aux citoyens de ce pays. Sa beauté doit être accessible au plus grand nombre des ceux qui n’ont pas la chance de partir en vacances. Le bord du lac, c’est mes vacances à moi!
Brigitte Piette, Lausanne

A 100% pour! Incompréhensibles, le laxisme et peut-être même la mauvaise volonté de nos autorités dans l’application de ces lois et règlements votés depuis longtemps par le peuple qui devrait être le souverain dans ce pays! Qu’est-il advenu de notre démocratie?
Ernst Geiser, Blonay

Oui, mais toutes les rives sans exception. Suivons l’exemple de la France, qui ordonne aux Municipalités d’intervenir lors de chaque transaction en bordure de cours d’eau et de la mer. Il y a trop longtemps que nous attendons.
Pierre Schmidtmann, Lucens

Les lacs et leurs rives font partie du patrimoine national. Il est normal que chacun puisse y accéder (à l’exception des réserves affectées à la faune et à la flore). Il est impératif que les citoyens exigent l’application de la loi et la mise en chantier du cheminement riverain, avec interdiction d’ériger des barrières. Mais, jusqu’ici, le canton et les communes ont botté en touche: on aime mieux s’aliéner la sympathie du petit peuple que des grosses fortunes qui s’approprient les rives.
Raymond Joran, Rolle

Les rives doivent être accessibles: il y a une loi du littoral qui doit être la même pour tous. Je ne vois pas pourquoi des gens ayant une grosse fortune devraient pouvoir s’approprier le bord d’un lac, alors que d’autres, moins fortunés et sans notoriété, qui ont construit avec de petites économies des refuges de détente au bord du lac, seraient obligés de les détruire. Il y a là deux poids deux mesures.
Jean-Pierre Guilbert, Chavannes-près-Renens

Oui, bien sûr. A quoi sert le plan directeur vaudois des rives du lac si les communes n’ont aucune obligation? Le canton de Neuchâtel a ouvert au public en 2006 plus de 20 km de rives du lac. En Bretagne ou en Espagne, les sentiers dits «des douaniers» passent devant les murs et les clôtures des propriétés privées. Sans problème. Mais il ne faut pas vouloir créer des chemins bétonnés où les fauteuils roulants doivent pouvoir se croiser… Le perfectionnisme suisse bloque tout.
Xavier Koebe, Maracon

Une lectrice s’est plainte d’avoir été empêchée de pique-niquer au bord de la Venoge, parce que des droits privés ont été réclamés (24 heures du 6 octobre). Ce qu’elle raconte correspond à l’expérience que nous avons faite au même endroit cet été. Les rives des lacs et des cours d’eau doivent être accessibles au public.
Heinz et Helga Pfleghard, Epalinges

Bravo à M. von Wartburg et à l’association Rives publiques. De quel droit, parce que l’on est fortuné, peut-on empêcher l’accès des rives aux promeneurs? Comment une minorité peut-elle empêcher une grande majorité de profiter des berges qui appartiennent à tous? Honte aux Municipalités qui protègent ces nantis!
Michel Oggier, Renens

A l’exception des réserves naturelles (et encore pourrait-on aménager dans ces zones un cheminement sans place d’arrêt), les rives doivent être accessibles aux promeneurs, sans la moindre entrave. La législation fédérale va dans ce sens, la législation vaudoise aussi. Il est intolérable que dans certaines communes lémaniques, un pourcentage infime de la population confisque le bord du lac sans respect de la législation et contre l’intérêt général.
Michel Panchaud, La Tour-de-Peilz

Oui, absolument. Les communes ayant beaucoup de difficulté à faire appliquer la loi, c’est au canton de (re)prendre ses responsabilités.
André Jaccoud, Yverdon-les-Bains